Alltag bei der IPRO —
Lesedauer 3:34 Minuten

Vom Studium zum Generalplaner

Eric Graebe, Inhouse-Recruiter der IPROconsult, erzählt uns was er auf Messen macht, wie der Bewerbungsprozess bei IPROconsult abläuft und was das Unternehmen für seine Beschäftigten tut.

Herr Graebe, warum sollte ich mich bei IPROconsult bewerben?

Als Unternehmen mit Schwerpunkt integrale Planung bieten wir unseren Beschäftigten die Möglichkeit, in vielen Fachdisziplinen zu arbeiten, von der Expertise anderer Fachleute im Haus zu profitieren und im Team auch große Projekte ganzheitlich umzusetzen. Wir begleiten junge Menschen auf ihrem Weg vom Studium zum Generalplaner und sind ein verlässlicher Arbeitgeber für Interessenten jeden Alters. Zudem bieten wir ein strukturiertes Arbeitsumfeld mit einer gesunden Mischung aus erfahrenen Kollegen und jungen Innovativen.

Wenn ich mich bei Ihnen bewerbe: Wie schnell erhalte ich dann eine qualifizierte Antwort?

Nachdem Sie sich online über https://iproconsult.com/karriere/jobs/ beworben haben, ist unsere interne Prüfung der Unterlagen im Regelfall wenige Tage später erfolgt. Und die Bewerber erhalten ein erstes Feedback. Dazu rufe ich die Bewerber meist persönlich an.

In manchen Fällen wird der Bewerber direkt zu einem Gespräch eingeladen, in der Regel gefolgt von einem zweiten abschließenden Gespräch. Manchmal führe ich mit den Bewerbern auch ein telefonisches Vorabgespräch, in dem noch einmal wichtige Parameter wie die Kündigungsfrist, das Gehalt oder die Wechselmotivation hinterfragt und weiter besprochen werden.

Innerhalb von drei bis vier Wochen sollte dieser gesamte Bewerbungsprozess abgeschlossen sein. In jedem Falle kümmern wir uns um Ihre Bewerbung zeitnah und treffen hierzu verbindliche Aussagen.

Sie sagen, sie eröffnen auch andere Optionen. Welche könnten das sein?

Lassen Sie es mich an einem typischen Beispiel erläutern: Wenn Sie sich als Absolvent bei uns bewerben, wir aber eine eher erfahrene Fachkraft in dem Bereich suchen, würden wir Sie und Ihren beruflichen Weg gerne im Auge behalten, um später auf Sie zuzukommen. Das müssen wir natürlich erst einmal mit Ihnen besprechen und Ihre Zustimmung einholen. Manchmal suchen Studenten aber auch einfach ein betreuendes Unternehmen für ihre Abschlussarbeit. Gerne betreuen wir solche Arbeiten, können oftmals darüber hinaus aber auch noch eine studentische Tätigkeit anbieten und eine Perspektive für den Berufseinstieg eröffnen. In jedem Fall schadet es nicht, wenn Sie uns Ihre Unterlagen schicken. Wir überlegen uns dann schon, ob und wie wir zusammenkommen können. Oft genug überraschen wir die Bewerber dann mit unseren Ideen und Vorschlägen. Denn eines ist uns besonders wichtig: die Wertschätzung der Bewerber. Deshalb appelliere ich intern auch immer, sich an die eigene Bewerbungszeit zu erinnern und den Interessenten mit der erforderlichen Aufmerksamkeit und dem nötigen Respekt zu begegnen. Bewerber von heute haben eine andere Erwartungshaltung an Bewerbungsprozesse, als noch vor zehn Jahren. Wer heute seine Bewerbung abschickt, erwartet eigentlich bereits in der Folgewoche eine erste verbindliche Rückmeldung. 

Wie erfahren Bewerber, dass Sie nach ihnen suchen?

Neben Anzeigen auf den üblichen Jobportalen (z. B. indeed, Bundesagentur für Arbeit) finden Sie uns auf vielen Kanälen: auf Facebook, Xing und LinkedIn, auf Jobbörsen und Karrieremessen oder auf Vorträgen und Netzwerkveranstaltungen und – ganz wichtig – über den persönlichen Kontakt zu unseren Beschäftigten. Gerade haben wir einen neuen Kollegen in Leipzig eingestellt, den wir über Xing kennengelernt hatten. Auch hatten wir in diesem Jahr bereits mehrere Einstellungen von Bewerbern, die ihren Weg zu uns über die Empfehlung von zufriedenen Mitarbeitern gefunden haben. Zuletzt hat ein Kollege aus Berlin eine neue Mitarbeiterin für Dresden geworben: ein tolles Beispiel für standortübergreifende Zusammenarbeit, was von uns selbstverständlich auch honoriert wird! Darüber hinaus gehen wir aber auch selbst aktiv auf Menschen zu, die wir im Markt als für uns potenziell interessant wahrnehmen. Überhaupt finde ich den persönlichen Kontakt sehr wichtig. Deshalb bin ich auch gerne mit unserem Stand auf Messen und suche das direkte Gespräch mit den Menschen. Sich dort ganz persönlich auszutauschen und Visitenkarten verteilen zu können, ist ein schöner altmodischer Gegenentwurf zur immer digitaler werdenden Recruiting-Welt.

Sie selbst haben auch erst 2019 bei IPROconsult angeheuert. Was macht dieses Unternehmen so interessant?

Stimmt, ich war vorher vier Jahre unter anderem als externer Recruiter im Personalmanagement unterwegs, ehe ich im April 2019 zu IPROconsult kam. Mich faszinierten damals vor allem die Expertise und die Historie des Unternehmens: Es gibt hier im Haus eine einzigartige Verknüpfung aus beeindruckender, über 70-jähriger Unternehmensgeschichte und dem Nutzen von Zukunftstechnologien, wie Künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität oder die Methode des Building Information Modelings (BIM). Hunderte renommierte Referenzprojekte, 14 Standorte in Deutschland, Österreich und Marokko sowie 350 Kolleginnen und Kollegen können auch nicht viele inhabergeführte Unternehmen in unserer Branche bieten. Hinzu kommen die flachen Hierarchien, damit verbunden kurze Entscheidungswege und der persönliche Draht zur Führungsebene. Das hat mich damals überzeugt und das wird, so denke ich, auch zukünftig für Bewerber interessant sein.

Sie sagten eingangs, IPROconsult sei ein verlässlicher Arbeitgeber für Interessenten jeden Alters. Wie zeigt sich das?

Als ich hier anfing, begegnete ich am ersten Tag einer Kollegin, die bereits seit 40 Jahren hier arbeitet. Und schnell stellte ich fest, dass es bei IPROconsult einige weitere Beschäftigte mit einer langen Firmenzugehörigkeit gibt. Das liegt vor allem daran, dass hier keine Hire-and-Fire-Mentalität herrscht, sondern dass die Geschäftsleitung Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernimmt. Das beginnt bei fachlicher Weiterbildung und persönlicher Entwicklung, setzt sich fort über gemeinsame Events und Veranstaltungen und endet noch lange nicht bei flexiblen Arbeitsmodellen: Weiterbildungsplattform (IPROakademie), Social Intranet (IPROnet), externe und interne Fortbildungen, Sommerfest und Weihnachtsfeier, Kindergartenzuschuss und Dienstradleasing, Home Office, Sabbatical und Sonderurlaub sind nur einige Stichworte gelebter, zeitgemäßer Mitarbeiterverantwortung.

Und was hat IPROconsult jungen Menschen zum Berufseinstieg zu bieten?

Wir begleiten Studenten systematisch, indem wir Deutschlandstipendien übernehmen, Abschlussarbeiten betreuen, studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen und über das IPROlab  Wissenstransfer zwischen Hochschule und Unternehmen herstellen. Ein weiteres und sehr interessantes Feld sind Fachvorträge und Seminare an Hochschulen und Universitäten. Diese Möglichkeit sollten wir meiner Meinung nach in den kommenden Jahren auch noch weiter ausbauen.

Vielen Dank Herr Graebe.